Meine Geschichte

Aus dem Buch Endlich schnarchfrei, der Weg zu erholsamen Schlaf - ein Praxisbuch mitvielen Übungen

6/8/20245 min read

Meine Geschichte

Als Kind spielte ich schon Didgeridoo, unbewusst auf Pappröhren, auf denen Geschenkpapier aufgerollt war. In späteren Jahren traf mich das Didgeridoo und ich erlernte die Grundtöne sehr schnell. Ich bemerkte, dass sich meine Muskulatur im Mundraum und noch einiges mehr wie zum Beispiel meine Halsmuskulatur veränderte. Ich interessierte mich sehr dafür und begann zu erforschen, warum das so ist. Später begann ich, Didgeridoo-Workshops zu geben, bis ich irgendwann soweit war, dass ich die Ergebnisse schriftlich als Buch festhalten konnte.

Meine Schüler ermutigten mich, mich mehr um den Atem zu kümmern. Das hieß für mich, dass ich mich mehr mit Fachleuten unterhalten sollte, was ich dann auch tat. Bevor ich jedoch meinen ersten Atemworkshop anbot, wollte ich von Experten wissen, was diese davon halten. Ich sprach ausführlich mit Ärzten, Heilpraktikern, Schmerztherapeuten, Schlaflaboren, Atemlehrern, Tonakustikern, Phonetikern, Sängern, Mongolen, Inuit und vielen anderen über meine Arbeit. Die Ergebnisse haben mich und meine Forschungen bestätigt.

Man sieht also, ich habe mich gut informiert. Ich weiß zu 90 Prozent mehr als damals. Ich weiß natürlich immer noch nicht alles.

Meine ersten Anti-Schnarch Lehrgänge fingen an und es meldete sich ein Facharzt der die Leitung eines Schlaflabors hatte. Er schnarchte.

Er schnarchte und er wusste nicht warum. Er erzählte mir, dass er kurz vorher operiert worden sei und er vermutet, dass bei der Operation über ihn gesprochen wurde, und er es im Unbewussten mitbekommen hat. Das Ohr schläft nie!

Genau dies löste wohl bei ihm Verspannungen aus, die zum Schnarchen führten. Wir begannen mit meinen Übungen, und nach 3 Tagen vermeldete seine Frau, dass er fast nicht mehr schnarche. Er spielt übrigens bis heute noch das Didgeridoo.

Das Ohr schläft nie!

Früher waren die Leute dankbar für ein gutes Gehör, denn es ist eine Schutzvorrichtung, dass wir immer gut hören können. Heutzutage empfinden es viele Menschen als störend und tun alles dafür, diese Schutzvorrichtung abzusperren.

Der Partner (ich belasse es bei der männlichen Form) eines Schnarchers kennt das bestimmt. Er will seinen Partner nicht verdammen für seine Schnarcherei und besorgt sich Ohrenstöpsel oder andere Dinge um ruhig schlafen zu können

Das Ohr oder besser gesagt das Hörorgan ist den ganzen Tag einem starken Schallpegel ausgesetzt, egal wo, eine Stille empfangen wir ganz selten.

Deswegen sollte der Schlafort gut gewählt sein, ein Ort der Ruhe sollte es schon sein. Alles was Sie über Nacht hören, kann in ihrer Schlafphase zu ihren Träumen führen, also denken Sie daran nicht noch kurz vor dem zu Bett gehen Horrorfilme zu schauen

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Ich heiße Franz Wenke, bin leidenschaftlicher Didgeridoospieler und war früher ein extremer Schnarcher.

Es kommt immer wieder die Frage auf, wie ich zum Didgeridoo kam. Ganz einfach, wir handeln mit Mineralien und Kunsthandwerk aus aller Welt. Bei unserem Großhändler standen so komische bunte Holz- und Bambusröhren herum, für die wir uns sehr interessierten. Wir ließen uns diese erklären und probierten sie aus. Danach waren wir stolze Besitzer von zwei Didgeridoos. Unsere ersten Didgeridoos waren aus Bambus, sehr stabil gebaut.

Aussprache: Di-dsche-rii-duu

Vorweg - man muss kein Didgeridoo spielen, um die Übungen in diesem Buch zu machen, man kann auch nur die Übungen ohne dieses Instruments durchführen!

Das Internet konnte man damals (2001) noch nicht zu Hilfe nehmen, wir hatten lediglich eine Lern - CD.

Nach mehrmaligem Anhören der Übungen konnten wir den Grundton spielen. Immer und immer wieder üben und üben und nach circa 4 Wochen Übung konnten wir endlich diese zirkuläre Atmung.

Nun ging es ja darum, möglichst lange eine „Melodie“ spielen zu können, ohne dass man das Didgeridoo ständig absetzten muss. Also sehr lange zu zirkulieren. Dafür musste man einige Selbstlaute (a, e, i) und andere Buchstaben (r) trainieren, die als Ton gespielt werden können.

Nach etwa 3 Monaten konnten wir schon mehr.

Wir hatten ein kleines Geschäft im Nordsaarland, in dem wir dann Didgeridoos aufnahmen. In Windeseile sprach sich das herum und wir konnten viele Leute begeistern und sogar einen Didgeridoostammtisch einrichten, bei dem wir uns unregelmäßig trafen.

Mein Schnarchen war übrigens immer noch da.

Nach weiteren Jahren habe ich erst richtig damit angefangen, meine Töne wie ein Taubstummer zu artikulieren … da kam dann der sogenannte Geistes Blitz.

Mein Schnarchen verbesserte sich, und auch die Atem-Aussetzer gingen mit der Zeit so gut wie weg.

Ich entwickelte meine ersten Übungen und nahm diese in meinen Workshops mit auf. Bei meinen Schülern kam das richtig gut an, da fast jeder Didgeridooanfänger auch Schnarcher war.

Ich war mittlerweile mit vielen Leuten vernetzt und lernte einige namhafte Menschen kennen. Dazu betrieb ich jahrelang eigene Tonstudien, die mir viel weiterhalfen.

Wir haben schon über 5000 Menschen das Didgeridoospielen beigebracht. Von ganz kleinen Kindergartenkindern bis zu älteren Menschen in den 80 ern, fast alle konnten es spielen und haben es lieben gelernt!

Seien Sie auch einer von diesen :-) Schreiben Sie mich einfach an, wenn Sie sich für das Didgeridoospielen interessieren.

Wie schon oben gesagt, Sie müssen nicht Didgeridoo spielen lernen, es ist ein guter Nebeneffekt, weil Sie dadurch mehr über ihre eigenen Körperstimmen und Körperstimmungen erfahren.

Mit keinem anderen Instrument, kann ich mich so ausdrücken. Meine Stimme im Körper möchte heraus und es gibt nichts Besseres dafür, als dieses Blasinstrument.

Ich schreibe über das was ich weiß und auch schon mit meinen Kunden erfolgreich ausprobiert habe. Meine Übungen kann jeder machen und jeder verstehen.

Das Wichtigste ist die Laut - Sprache, der Umgang mit dem Körper.

Ich war ein Mensch der leidenschaftlich geschnarcht hat, absolut unmusikalisch war (glaubte ich wirklich) und nichts auf die Füße brachte. Ich hatte übrigens in der Kindheit Sprachprobleme, ich habe gestottert und vertauschte Buchstaben, weil ich so schnell sprach. Ich vertauschte Dinge, die ich sah und konnte diese nur aufmalen und meine Eltern durften erraten, um was es sich handelt.

Ich wurde geboren als Zappelphilipp, zum Glück in einer Zeit, in der man noch nichts wusste über Autismus. Irgendwann sagte mir eine Ärztin, dass Sie nicht mit mir tauschen wolle. Ich fragte warum? Sie sagte nur: „Sie haben Gottes Gabe!“

Viel viel später wurde mir bewusst – ich habe Authismus und ADHS, also AuDHD. Dazu habe ich einen extra Führer geschrieben, der AuDHD-Guide für Erwachsene. (siehe Nachwort)

Das hat übrigens nichts mit Gott zu tun, ich bin ein überzeugter Ungläubiger. Ich erkläre aus meiner Sicht mich:

Autismus ist keine Krankheit, sondern eine sogenannte Entwicklungsstörung. Das Gehirn eines Autisten kann bestimmte Informationen nicht richtig erkennen.

Das heißt, dass die Person zwar beispielsweise hört, was jemand sagt, aber nicht versteht, was gesagt wird. Was auch oft zu Missverständnissen führt. Fragen Sie meine Frau. Ja ich bin verheiratet und meine Frau ist des öfteren ein wenig gestresst mit mir, das gebe ich zu.

So einfach ist das. Ich höre Musik und spiele sie nach. Ich spiele zum Beispiel mit einem Klavierspieler zusammen. Ich schaue ihn nicht an, sondern höre ihm zu und ich weiß, was sein nächster Tastenanschlag ist.

Ich lese gleichzeitig 3 Bücher und behalte nur das, was für mich wichtig ist.

Ich habe das Buch geschrieben, um anderen dabei zu helfen, ihr Schnarchen besser in den Griff zu bekommen.

Sie werden hier erfahren was Schnarchen ist und woher es kommt und sie haben damit ein mächtiges Werkzeug in ihrer Hand – schon alleine wegen der Übungen!

Den Kursteilnehmern und allen die mir dabei geholfen haben, dieses Buch entstehen zu lassen, gilt mein besonderer Dank. Aber besonders meinem besten Helfer, meiner Frau Sabine M. Wenke.

Ein Traum wird Wirklichkeit, nicht jeder Traum wird dies. Viele Träume von mir habe ich schon im wirklichen Leben entstehen lassen.

Vielleicht entsteht bei meinen Lesern durch diese Übungen auch etwas, was Sie verwirklichen möchten.

Nur Mut!